Die Regierungen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft wollen höhere Studiengebühren. Nachdem die Baselbieter Regierung dies wollte, stimmte Basel-Stadt dem im Rahmen eines Kompromisses zu.

Dagegen wehrt sich eine breite Allianz aus Jungparteien und Studierendenorganisationen. Es sind dies die JUSO Baselland und Basel-Stadt, die Jungen Grünen, die Junge CVP, der Jugendrat Baselland, die Skuba (Studentische Körperschaft der Universität Basel) und die students.fhnw. Gemeinsam haben sie eine Petition lanciert.

Petition „Nein zur Erhöhung der Studiengebühren“ unterschreiben!

Keine Erhöhung der Studiengebühren

Nein zur Erhöhung der Studiengebühren

Machen wir uns aber nichts vor: Die Erhöhung der Studiengebühren bringt nur wenig mehr Geld in die Kassen der Uni. Die Erhöhung bringt gerade einmal 3.75 Millionen Franken zusätzlich in die Kassen. Dabei Hat die Uni Basel ein Budget von ungefähr einer halben Milliarde.

Was im Budget der Uni nicht viel ist, betrifft den einzelnen Studierenden aber sehr.

Zwar ist es tatsächlich so, dass Leute mit Hochschulabschluss später einen höheren Lohn haben, also solche ohne. Doch das ist nicht garantiert und mit einem Durchschnitt dafür zu argumentieren, dass Schulden machen doch in Ordnung gehe, ist falsch. Durch den höheren Lohn werden auch mehr Steuern fällig und dabei spielt es vor allem eine Rolle, ob wir ein gerechtes Steuersystem haben.

Studiengebühren gehörten eigentlich ganz abgeschafft, denn es fragt sich wirklich, ob die Studierenden mit Gebühren belastet werden sollten, während das nur einen kleinen Bruchteil des Budgets der Uni ausmacht. Und wenn sich das Baselbiet nicht an der Uni angemessen beteiligen will, was jetzt zur Erhöhung der Studiengebühren führt, dann muss sich eben hier etwas ändern.

Foto von Andreina Schoeberlein auf Flickr