Vor einem Jahr geschahen die Anschläge auf die Norwegische Regierung in Oslo und die norwegischen Jungsozialisten auf Utøya. Ein politisch motivierter Attentäter greift zunächst die Regierung an und ermordet daraufhin 69 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Lagers der norwegischen Jungsozialistinnen.

Hölle im Paradies – Das Massaker von Utöya – DOK vom 26. Oktober 2011

Auch wenn bereits ein Jahr vergangen ist, dürfen wir dieses Ereignis nicht vergessen. Denn schliesslich markiert es einen Punkt, an dem Rassissmus, Hass und Diskriminierung in Gewalt mündeten. Dabei spielen die Hasstendenzen in Europa eine wichtige Rolle – und die gibt es auch in der Schweiz. Es gibt Menschen, die lieber die Verlierer der aktuellen Entwicklungen gegeneinander ausspielen, statt die Probleme zu lösen. So regen wir uns lieber über Asylsuchende und Türme auf, anstatt die wirtschaftlichen Probleme richtig anzugehen. Eine Schweiz ohne Hass, Gier und Angst ist möglich.

Heute Sonntag gibt es deswegen an mehreren Orten in der Schweiz Mahnwachen, damit die 77 Opfer, die Überlebenden und Angehörigen der Anschläge vom 22. Juli 2011 nicht vergessen gehen:

  • Bern, 20.00, Bubenbergdenkmal
  • Luzern, 14.00, Theaterplatz
  • Basel, 17.30, Marktplatz
  • Bülach, 20.00, Altstadt Brunnen vor dem Klaus
  • Aarau, 15.00, Igelweide

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